Schlafrechner
Passende Schlafens- oder Aufstehzeiten auf Basis von 90-Minuten-Schlafzyklen finden, um möglichst am Ende eines geschätzten Zyklus statt mitten im Tiefschlaf aufzuwachen.
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Passend zu diesem Tool ausgewähltDer Schlafrechner schlägt Schlafens- oder Aufstehzeiten vor, die auf ganzen Schlafzyklen von je 90 Minuten beruhen. Dahinter steht die bekannte Faustregel, dass Aufwachen am Ende eines Zyklus leichter fällt als mitten im Tiefschlaf. Wer eine feste Weckzeit hat, sieht passende Zeiten zum Schlafengehen; wer weiß, wann er ins Bett geht, sieht passende Weckzeiten, jeweils für 3 bis 6 Zyklen. Ein Puffer für das Einschlafen ist einstellbar. Echte Schlafzyklen schwanken von Mensch zu Mensch und im Lauf der Nacht, der Rechner ist daher eine Planungshilfe und kein Schlafmessgerät.
So funktioniert das Tool
- 01Modus wählen„Ich muss aufstehen um“ liefert Schlafenszeiten, „Ich gehe schlafen um“ liefert Weckzeiten.
- 02Uhrzeit eingebenDie gewünschte Weck- oder Schlafenszeit im 24-Stunden-Format eintragen.
- 03Einschlafzeit anpassenVoreingestellt sind 15 Minuten. Wer meist schneller oder langsamer einschläft, passt den Wert an.
Beispiele
- Wecker um 7:00 UhrMit 15 Minuten Einschlafzeit ergeben sich 21:45 Uhr (6 Zyklen, 9 Stunden), 23:15 Uhr (5 Zyklen, 7,5 Stunden) und 0:45 Uhr (4 Zyklen, 6 Stunden).
- Ins Bett um 22:00 UhrMit 15 Minuten Puffer passen 2:45 Uhr (3 Zyklen), 4:15 Uhr (4 Zyklen), 5:45 Uhr (5 Zyklen) und 7:15 Uhr (6 Zyklen).
- Früher Flug um 5:30 UhrMit 4 Zyklen und 15 Minuten Puffer wäre 23:15 Uhr eine passende Schlafenszeit, mit 3 Zyklen 0:45 Uhr.
Was ist ein Schlafzyklus?
Ein Schlafzyklus durchläuft Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. In der Forschung wird seine Dauer meist mit etwa 80 bis 100 Minuten angegeben, und sie verändert sich über die Nacht. 90 Minuten sind ein runder Planungswert, keine Messung eines bestimmten Zyklus.
So rechnet der Schlafrechner
Von der eingegebenen Uhrzeit aus wird in Schritten von 90 Minuten vor- oder zurückgerechnet, für 3, 4, 5 und 6 Zyklen, also 4,5, 6, 7,5 und 9 Stunden Schlaf. Die Einschlafzeit wird vor dem ersten Zyklus addiert beziehungsweise abgezogen.
Annahmen und Grenzen
Zykluslänge und Einschlafzeit sind feste Durchschnittswerte. Der Rechner kennt die eigene Schlafphase nicht und kann nicht wissen, wann ein Zyklus tatsächlich endet. Er ersetzt weder ein Schlaftracking noch eine ärztliche Abklärung; wer dauerhaft schlecht schläft, sollte das ärztlich besprechen.
Tipps für einen gleichmäßigen Schlafrhythmus
Feste Aufstehzeiten auch am Wochenende helfen dem Körper, sich auf einen Rhythmus einzustellen. Wer regelmäßig mehr als 30 Minuten zum Einschlafen braucht, trägt diesen Wert als Puffer ein, damit die vorgeschlagenen Zeiten realistischer werden. Ein kurzer Mittagsschlaf von 20 Minuten bleibt meist im Leichtschlaf und gehört nicht in die Zyklusrechnung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Schlafzyklus?
Etwa 80 bis 100 Minuten, je nach Mensch und Zeitpunkt in der Nacht. Der Rechner plant mit 90 Minuten als rundem Mittelwert.
Warum soll ich am Ende eines Zyklus aufwachen?
Wer aus dem Tiefschlaf geweckt wird, fühlt sich oft benommener als jemand, der in einer leichteren Schlafphase aufwacht. Deshalb rechnet der Rechner in ganzen Zyklen.
Wie viele Schlafzyklen sind ideal?
Die meisten Erwachsenen kommen auf 4 bis 6 Zyklen, also 6 bis 9 Stunden. Der individuelle Schlafbedarf ist verschieden.
Wofür ist der Einschlafpuffer da?
Er berücksichtigt die Zeit zwischen Hinlegen und Einschlafen. 15 Minuten sind ein häufig genannter Durchschnitt.
Misst der Rechner meinen Schlaf?
Nein. Er nutzt feste Durchschnittswerte und speichert keine Eingaben; mit echten Schlafdaten arbeitet er nicht.

