Nachhilfe-Preisrechner
Den nötigen Preis pro Nachhilfestunde berechnen, mit unbezahlter Vorbereitung, Fahrzeit, Ausfällen und Plattformgebühren, und sehen, was pro Arbeitsstunde wirklich bleibt.
Unverbindliche Schätzung zur Preisplanung, keine Finanz- oder Steuerberatung.
Was pro Nachhilfestunde verlangt werden muss, verglichen mit dem, was pro Stunde Gesamtaufwand bleibt.
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Passend zu diesem Tool ausgewähltDer Rechner hilft Nachhilfelehrerinnen und Nachhilfelehrern, einen Preis pro Stunde festzulegen, der das gewünschte Einkommen tatsächlich bringt. Ein allgemeiner Stundensatzrechner übersieht, was bei Nachhilfe Zeit kostet und nicht bezahlt wird: Vorbereitung, Fahrten, abgesagte Stunden und Gebühren von Vermittlungsplattformen. Eingegeben werden Einkommensziel, Unterrichtsstunden pro Woche, diese unbezahlten Zeiten, die Ausfallquote, Gebühren, Kosten und die Zahl der Unterrichtswochen. Der Rechner zeigt zwei Zahlen: den nötigen Preis pro gehaltener Stunde und den tatsächlichen Verdienst pro Stunde Gesamtaufwand. Alles läuft im Browser.
So funktioniert das Tool
- 01Einkommensziel festlegenDen Betrag eintragen, der im Jahr nach Kosten übrig bleiben soll, vor Steuern.
- 02Zeit realistisch erfassenUnterrichtsstunden, Vorbereitung, Fahrzeit und die Zahl der Wochen eintragen, in denen wirklich unterrichtet wird, also ohne Ferien.
- 03Ausfälle und GebührenDen Anteil unbezahlt ausfallender Stunden und eine eventuelle Plattformgebühr eintragen und beide Ergebnisse vergleichen.
Wann ist das nützlich?
- Ersten Preis festlegenVor den ersten Schülerinnen und Schülern einen Preis finden, der zum Aufwand passt.
- Plattform oder privatPrüfen, wie viel teurer eine Stunde über eine Vermittlungsplattform mit Provision werden muss.
- Preiserhöhung begründenZeigen, wie Fahrzeit und Ausfälle den tatsächlichen Verdienst schmälern.
Beispiele
- Hauptberuflich40.000 € Ziel, 15 Unterrichtsstunden und 4 Stunden Vorbereitung pro Woche, 46 Wochen, 8 % Ausfälle, 500 € Kosten: Nötig sind 63,80 € pro Stunde, der Verdienst pro Arbeitsstunde liegt bei 45,77 €.
- Über eine Plattform45.000 € Ziel, 20 Unterrichtsstunden, 5 Stunden Vorbereitung, 2 Stunden Fahrt, 46 Wochen, 8 % Ausfälle, 15 % Gebühr und 800 € Kosten: 63,66 € pro Stunde, 36,23 € pro Arbeitsstunde.
- Nebenher6.000 € im Jahr bei 8 Unterrichtsstunden, 2 Stunden Vorbereitung und 2 Stunden Fahrt, 40 Wochen, 10 % Ausfälle und 300 € Kosten: 21,88 € pro Stunde, 12,50 € pro Arbeitsstunde.
Tipps für ein besseres Ergebnis
- Vorbereitung zähltAuch Material suchen, Nachrichten beantworten und Termine abstimmen ist Arbeitszeit.
- Jedes Halbjahr prüfenSchülerzahl, Fahrwege und Ausfälle ändern sich. Die Rechnung zum Halbjahr wiederholen.
Was die beiden Zahlen bedeuten
Der nötige Preis ist eine Preisangabe: Einkommensziel plus Kosten, hochgerechnet um die Plattformgebühr, geteilt durch die tatsächlich bezahlten Unterrichtsstunden im Jahr. Der tatsächliche Verdienst teilt das Einkommensziel durch alle Stunden, die die Nachhilfe kostet, einschließlich Vorbereitung und Fahrt. Er ist fast immer deutlich niedriger als der Preis.
Warum Ausfälle so stark wirken
Wird eine abgesagte Stunde nicht bezahlt, sinkt die Zahl der bezahlten Stunden, während Vorbereitung oft trotzdem anfällt. Eine klare Absageregel, etwa Bezahlung bei Absagen unter 24 Stunden, senkt die Ausfallquote und damit den nötigen Preis.
Steuern und Versicherung
Einnahmen aus Nachhilfe sind steuerpflichtig, auch nebenberuflich. Wer hauptberuflich selbstständig unterrichtet, zahlt Kranken- und Pflegeversicherung selbst und ist als Lehrkraft in der Regel rentenversicherungspflichtig. Diese Beträge gehören ins Einkommensziel. Der Mindestlohn gilt für Selbstständige nicht, im dritten Beispiel liegt der Verdienst pro Arbeitsstunde darunter.
Häufige Fragen
Wie viel kostet Nachhilfe pro Stunde?
Das hängt von Fach, Klassenstufe, Region und Erfahrung ab. Der Rechner zeigt, welcher Preis für das eigene Einkommensziel nötig ist.
Warum ist der Verdienst pro Arbeitsstunde niedriger als der Preis?
Weil Vorbereitung, Fahrzeit und ausgefallene Stunden Zeit kosten, aber nicht bezahlt werden.
Wie berücksichtige ich Plattformgebühren?
Den Prozentsatz eintragen. Der Rechner erhöht den Preis so, dass nach Abzug der Gebühr das Ziel erreicht wird.
Muss ich Nachhilfe-Einnahmen versteuern?
Ja, als Einkünfte aus selbstständiger Arbeit. Ob Steuer anfällt, hängt vom gesamten Einkommen und von Freibeträgen ab.
Werden meine Angaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft im Browser.

