ROAS-Rechner
Den Return on Ad Spend (ROAS) berechnen, dazu ROI, geschätzten Gewinn und den Break-even-ROAS aus der Marge. Direkt im Browser.
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Passend zu diesem Tool ausgewähltDer ROAS-Rechner setzt den Umsatz einer Kampagne ins Verhältnis zu den Werbeausgaben. Ein ROAS von 4 heißt: Jeder Euro Werbung hat 4 Euro Umsatz gebracht. Mit der Bruttomarge rechnet der Rechner außerdem den Gewinn nach Werbekosten, den ROI und den Break-even-ROAS, also den Wert, ab dem sich die Werbung trägt. Ein optionales Ziel zeigt, ob die Kampagne es erreicht. Das passt für Onlineshops mit Google Ads, Meta oder Amazon-Werbung. Gerechnet wird im Browser.
So funktioniert das Tool
- 01Ausgaben und Umsatz eintragenDie Werbekosten und den zugeordneten Umsatz desselben Zeitraums, beides netto.
- 02Marge ergänzenDie Bruttomarge in Prozent, um Gewinn, ROI und Break-even-ROAS zu sehen.
- 03Ziel prüfenOptional einen Ziel-ROAS eintragen und ablesen, ob die Kampagne darüber oder darunter liegt.
Wann ist das nützlich?
- Onlineshop-KampagnenShopping- und Social-Kampagnen nach ihrem Beitrag zum Umsatz vergleichen.
- Gebotsstrategie festlegenEinen Ziel-ROAS für automatische Gebote ableiten, der über dem Break-even liegt.
- Budget verteilenGeld in Kanäle verschieben, die über dem Break-even-ROAS liegen.
Beispiele
- ROAS2.000 € Werbeausgaben und 8.000 € Umsatz ergeben einen ROAS von 4, also 400 Prozent.
- Gewinn und ROIBei 40 Prozent Marge bleiben 3.200 € Rohertrag, nach Werbekosten 1.200 € Gewinn. Der ROI beträgt 60 Prozent.
- Break-evenBei 40 Prozent Marge liegt der Break-even-ROAS bei 2,5. Darunter kostet die Werbung mehr, als sie einbringt.
Tipps für ein besseres Ergebnis
- Netto rechnenUmsätze im Shop enthalten oft Umsatzsteuer, Werbekosten werden meist netto ausgewiesen. Beides auf dieselbe Basis bringen.
- Retouren berücksichtigenGerade im Modehandel wird ein Teil der Bestellungen zurückgeschickt. Ein ROAS auf Basis der Bestellungen ist dann zu hoch.
- ROAS ist kein GewinnEin ROAS von 3 kann bei geringer Marge Verlust bedeuten. Erst mit der Marge wird daraus eine Aussage über den Gewinn.
Die Formeln
ROAS = Umsatz ÷ Werbeausgaben. Mit Marge: Gewinn = Umsatz × Marge − Werbeausgaben, ohne Marge Umsatz − Werbeausgaben. ROI = Gewinn ÷ Werbeausgaben × 100. Break-even-ROAS = 100 ÷ Marge in Prozent, bei 25 Prozent Marge also 4.
ROAS und ROI
Der ROAS misst Umsatz pro Werbe-Euro, der ROI den Gewinn pro Werbe-Euro. Ein ROAS von 4 bei 40 Prozent Marge ist ein ROI von 60 Prozent, bei 20 Prozent Marge dagegen ein Verlust von 20 Prozent. Für Entscheidungen über Gewinn zählt deshalb die Marge.
Woher der Umsatz kommt
Werbeplattformen ordnen Umsätze nach eigenen Regeln zu, etwa nach dem letzten Klick oder innerhalb eines Zeitfensters. Ohne Einwilligung im Cookie-Banner fehlen außerdem manche Zuordnungen. Der ROAS aus dem Werbekonto weicht deshalb oft vom Umsatz im Shop ab.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den ROAS?
Umsatz durch Werbeausgaben teilen. 8.000 € Umsatz bei 2.000 € Werbekosten ergeben einen ROAS von 4 oder 400 Prozent.
Was ist ein guter ROAS?
Einer über dem Break-even-ROAS, und der hängt von der Marge ab: 100 geteilt durch die Marge in Prozent. Bei 50 Prozent Marge reicht ein ROAS von 2, bei 20 Prozent braucht es 5.
Was ist der Break-even-ROAS?
Der ROAS, bei dem der Rohertrag die Werbekosten genau deckt. Darüber erzielt die Werbung Gewinn, darunter Verlust.
Was ist der Unterschied zwischen ROAS und ROI?
Der ROAS setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten, der ROI den Gewinn. Der ROI berücksichtigt also die Marge.
Werden die Zahlen gespeichert?
Nein. Umsatz und Werbekosten bleiben im Browser.

